Wir dürfen auch in Zukunft nicht wegsehen!
Neonazis randalieren in Pirna und greifen Bürgerbüro der SPD an.
Nach dem vom "Bündnis Dresden nazifrei" erfolgreich blockierten Aufmarsch Rechtsextremer am 13. Februar 2010 sammelten sich circa 250 Neonazis in Pirna und veranstalteten nach Augenzeugenberichten eine Spontandemonstration. Dabei wurde das Bürgerbüro der SPD Pirna angegriffen - Scheiben des Ladens in der Langen Straße wurden zerschlagen, es wurde offenbar versucht in das Gebäude einzudringen. Glücklicherweise konnte dies durch das schnelle und besonnene Agieren eines Mitarbeiters verhindert werden und es ist kein Personenschaden entstanden.
Dazu erklären Dagmar Neukirch, Mitglied des Sächsischen Landtags und Marko Feldmann, Kreisvorsitzender der Jusos Sächsische Schweiz-Osterzgebirge:
"Wir verurteilen den feigen Anschlag vom Samstag entschieden und rufen Pirna und deren Bürgerinnen und Bürger dazu auf, weiter couragiert und mit offenen Augen für Demokratie und Toleranz einzustehen. Die Stadt und ihre Menschen haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie Nazis hier nicht dulden - dies muss auch in Zukunft so sein! Die Jusos werden gemeinsam mit der SPD diese Ziele in Zukunft weiter angehen und zivilgesellschaftliche Projekte unterstützen."
Der Kreisverband der Jusos Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sieht sich in dem Ziel bekräftigt auch weiterhin in der Situation aktiv jeder Form von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus entgegenzutreten und für eine tolerante und offene Gesellschaft einzustehen.
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